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reysen

Salvatore

Salvatore heisst vielleicht gar nicht Salvatore. Vielleicht auch Enrico. Oder Massimo. Nein. Massimo war es nicht. Aber eigentlich habe ich seinen Namen vergessen. Sein Name ist auch nicht weiter wichtig und ich bin mir sicher, Salvatore hat auch meinen Namen wieder vergessen. Getroffen habe ich Salvatore am Neujahrstag in einem kleinen Ort im Süden Siziliens. Ich wollte etwas zu essen einkaufen gehen, aber fast alles… 

Woke Weihnachten

In einem kleinen, sicherlich sehr katholisch-konservativen Ort an der Südostküste Siziliens wurde diese Krippe aufgestellt. Auf den ersten Blick fällt auf, dass nebst einer blonden Eva eine weitere Frau bei der Krippe ist. Ungewohnt, aber nicht wirklich erstaunlich. Dass aber das Jesuskind wohl ein Mädchen ist, hätte ich definitiv nicht erwartet.

Falsche Symbolik

In einer Kirche in Südostsizilien fallen mir diese „Kerzen“ auf. Ich mag die Vorstellung in eine Kirche zu gehen, an jemanden zu denken, den man vermisst, der womöglich verstorben ist und zu diesen Gedanken eine Kerze anzuzünden, die dann nach einigen Stunden von alleine wieder vergeht. Dieses Ritual durch einen Knopfdruck zu ersetzen, erscheint mir schon fast als Blasphemie.

Velopannen

  • Italien
  • 1 Minuten Lesezeit

Zuhause hatte ich extra noch einen neuen Pneu aufgezogen. Passend für Cargobikes, fast unkaputtbar. Schon am zweiten Tag der erste Platten. Am nächsten Mittag beim Aufstieg zum Ätna dann der zweite. Woran könnte das liegen? Leider erst nachdem ich die zweite Panne behoben habe kommt mir die erlösende Idee: das Felgenband. Der Pneu ist super. Doch von der anderen Seite her drücken die Speichen…

Abfall

  • Italien
  • 1 Minuten Lesezeit

Dass Süditalien ein Problem mit Abfall hat, war mir bekannt. Der Umfang dieses Problems hat mich dann aber doch überrascht. Viele Strassenränder sind zugemüllt, kaum genutzte Wege werden offenbar regelrecht als Abfallhalde missbraucht. Kein schöner Anblick.

Erwischt

Zugegeben, ich hatte ihn auch im Verdacht. Warum sonst stellt sich jemand auf diese Art und Weise hinter eine Art Kiosk, direkt am Canale Grande in Venedig? Ob der gute Mann den Drang der Natur verspürt hat, weiss ich natürlich nicht, zumindest verfolgte er eine ganz andere Absicht, als diesem Drang nachzugeben: er öffnete schlicht seinen Kiosk…

Zug fahren in Bosnien Herzegowina

  • Balkan
  • 8 Minuten Lesezeit

In Bosnien-Herzegowina Zug zu fahren ist ein Erlebnis. Die modernen neunteiligen Talgozüge sind bequem und klimatisiert, haben grosszügig Platz und Wifi. Besteigt man den Zug an einem Endbahnhof durch die einzige geöffnete und nutzbare Tür, kann es aber schon mal über 40 Grad im Zug haben und auch wenn das Wifi-Passwort via elektronische Anzeige bekanntgegeben wird, wird es kaum funktionieren. Der Zug kann dafür auch… 

Empfohlene Reyseziele

  • Reysen
  • 6 Minuten Lesezeit

Welche Länder und Regionen eignen sich, um abenteuerliche und politisch / ethnologisch spannende Reysen zu unternehmen ohne ein allzugrosses Risiko einzugehen? Disclaimer: sobald man sich in Konfliktregionen begibt, können die hier vorgeschlagenen Tipps natürlich überholt sein. Die hier erwähnten Reyseideen dienen ausschliesslich als Ideenlieferanten. Eine Risikoabwägung muss danach selber vollzogen werden, das jeweilige Risiko kann sich vom Stand dieses Posts (Juni 2021) dramatisch (!) unterscheiden.… 

Messer

Bei vielen „Urgemeinschaften“ haben Kinder eine ganz andere Bedeutung als bei uns. Sie werden in vielerlei Hinsicht wie Erwachsene behandelt, insbesondere auch, was ihre Selbständigkeit betrifft. Kinder lernen schon früh mit Gefahren umzugehen und müssen selbst klar kommen, Helikoptereltern sind unbekannt. In verschiedenen solchen Gesellschaften erhalten Babies erst einige Wochen nach der Geburt einen Namen. Bis dahin sind sie noch nicht in der Gemeinschaft aufgenommen,… 

Das Ende der Reyse

Odessa hat einige Sehenswürdigkeiten. Mich interessiert aber vor allem der grosse Markt an dem ich bei der Hinfahrt vorbeigefahren bin. Und wirklich. Er ist sehr exotisch. Für einen Westeuropäer wirkt er sehr archaisch, es ist nicht ganz leicht die toten Tiere und den Geruch auszuhalten. Odessa mag die Perle des Schwarzen Meers sein, es ist aber auch vielerorts eine arme Stadt. Vielleicht wegen dieser Bilder…